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Mistel

Mistel

Viscum album ist der lateinische Name für Mistel. Hauptsächlich wir die Mistel während der Wintermonate verkauft. Speziell aus Amerika kam zunehmend auch der Brauch zu uns, Mistelzweige an Weihnachten aufzuhängen. Stehen zwei Menschen unter einem Mistelzweig, so heißt es, dass sie sich küssen sollten.

Persönliche Erfahrungen mit der Mistel

Ich finde die Mistel sehr ansprechend. Früher dachte ich, dass die Mistel ein eigenes Wurzelsystem hat und wie ein Busch am Boden wächst. Allerdings gefällt mir auch die Vorstellung, dass die Mistel einen Wirtsbaum braucht, um auf diesem in luftiger Höhe zu gedeihen. Auch an Weihnachten hänge ich hin und wieder einen Mistelstrauch an die Tür, welcher die Dekoration perfektioniert.

Wirkung der Mistel

Mistel hat eine beruhigende Wirkung, wirkt betäubend bei starken Schmerzen. In der Volksmedizin wird die Mistel gegen Bluthochdruck, Herzschmerzen und Arterienverkalkung eingesetzt.

Anwendung der Mistel

Beim Räuchern wird Mistel eingesetzt um negative Schwingungen umzuwandeln, sie soll ordnend wirken, wenn beispielsweise verwirrende Zustände vorliegen, der Druck soll durch die Räucherung genommen werden. Mistel kommt als Räucherung auch dann zum Einsatz, wenn sie schützen soll, beispielsweise vor Krankheit, Unglück, Feuer oder Missgeschicken. Mistel wirkt beruhigend auf das komplette Nervensystem, durch die Räucherung wird Ruhe und Gelassenheit ausgestrahlt, zudem soll die Mistel für bessere Träume sorgen und wird daher vermehrt in Traum- Räucherungen eingesetzt.

Herkunft und Mythologie rund um die Mistel

Den keltischen Druiden war die Mistel die heiligste Zauberpflanze, sie war dem Mond und der Sonne geweiht und sie bereiteten hieraus Zaubertränke, die unterschiedliche Wirkungen hatten. Zum einen wurde dem Zaubertrank aus Mistel eine heilende Wirkung gegen alle Krankheiten zugesagt, zum anderen soll er Kraft, Mut und Unbesiegbarkeit herbeigeführt haben. Mistel galt bei einigen Herrschaften als Art Todespflanze, bei anderen als wirksamer Schutz gegen Teufel und Hexen, der Pflanze wurden aber auch aphrodisierende Wirkungen zugesagt, so gilt sie im Voodooglauben als Liebeszauber. In vielen Ländern ist es Sitte, dass Mann und Frau die unter einem Mistelzweig stehen, sich küssen dürfen.

Quelle Foto: pixabay.com

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