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Beifuss

Beifuss

Lateinisch wird der Beifuss Artemesia vulgaris genannt. In der Küche verfeinert er Gerichte mit einem leicht bitteren Beigeschmack. Wer den Beifuss zu schätzen gelernt hat, weiß, dass er das europäische Pendant zum indianischen weißen Salbei darstellt. Jede Schutzräucherung, die man mit weißem Salbei durchführt, kann man daher ebenso mit dem Beifuss durchführen.

Persönliche Erfahrung mit dem Beifuss

Ich selber sammle den Beifuss selber auf Wiesen und Feldern. Als ich ihn zum Trocknen in den eigenen Garten gelegt habe, hat er sich dort selber verstreut und treibt nun auch bei mir im Garten aus. Manche zupfen diese Pflanze als Unkraut aus, wenn sie jedoch in geringem Vorkommen im Garten gedeiht, wächst sie fast majästetisch zum Himmel. Den ganzen Sommer über kann man sie zum Räuchern ernten und im Spätsommer zu Büschen binden und trocknen, so dass sie den Winter über benutzt werden kann. Persönlich liebe ich es, mit Beifuss zu räuchern. Denn der Rauch des Beifuss verbreitet eine seelige Atmosphäre im ganzen Haus. Seine Rauchentwicklung ist enorm und der "Nachgeruch" ist nicht aufdringlich, sondern einladend. Seit ich den Beifuss kenne, benutze ich kaum mehr den weißen Salbei zum Ausräuchern, weil ich der Meinung bin, dass die Pflanzen die wir zum Räuchern brauchen auch in unserer Umgebung gedeihen.

Wirkung von Beifuss

Beifuss ist allgemein kräftigend, ist verdauungsfördernd, wirkt gegen Kopfschmerzen und soll die Manneskraft steigern, wird aber häufig auch in der Frauenheilkunde angewandt.

Anwendung von Beifuss

Beim Räuchern kann Beifuss dazu beitragen, dass eigene Heilkräfte aktiviert werden und so ein Prozess einsetzt, der Körper und Seele selbsttätig heilt. Das Räuchern mit Beifuss kann Trauer bewältigen, helfen loszulassen, zu Neuem ermutigen und eine energetische Reinigung ermöglichen, die dazu beitragen kann sich zu öffnen und sich frei zu machen, für ganz neue Perspektiven.

Herkunft und Mythologie rund um den Beifuss

Seine Anwendung findet Beifuss in zahlreichen Haushalten als Gewürz, besonders für schwer verdauliche und fette Speisen ist Beifuss bestens geeignet, aufgrund einer verdauungsfördernden Wirkung. Als eine der ältesten Ritualpflanzen wurde Beifuss bei den Kelten eingesetzt, um böse Geister zu vertreiben. Die Kelten warfen immer zur Sommersonnenwende Beifusskraut in Feuer, da sie der Meinung waren, so lästiges Übel, wie beispielsweise böse Geister, loszuwerden. Die Germanen waren der Meinung, dass Beifuss die Fruchtbarkeit anregen würde und setzten Beifuss für Fruchtbarkeitsrituale ein. Was den Germanen heilig war, war europäischen Bauern verteufelt, hier galt Beifuss als Hexenkraut, noch heute wird Beifuss bei vielen Bauern als eine Art Schutzkraut eingesetzt, dass die Bauern, ihre Felder und das Vieh vor teuflichen Einflüssen schützen soll.

Quelle Foto: pixabay.com

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