Meditation - positive Wirkung der Meditation

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Meditation - positive Wirkung der Meditation

Eine Meditation ermöglicht
jedem eine Reise ins Ich.

In Kürze möchte ich auf das Wesen der Meditation eingehen. Was ist das Ziel der Meditation? Bei einer Meditation handelt es sich um rein geistige Arbeit. Es ist nicht zwangsläufig eine Arbeit am Chi, wobei man sagen könnte, dass jeder Gedanke eine Form des Chi ist. Dennoch handelt es sich beim Wesen der Meditation um die bewusste Lenkung von Gedanken und das Beherrschen des Geistes durch unseren Willen. In einer Mediation versucht der Praktizierende seine Gedankenwelt absichtlich durch Yi also unser Bewusstsein zu steuern. Der Zweck der Mediation beruht drauf, sich seines Inneren oder höheren Selbst bewusst zu werden. Es gibt verschiedene Arten der Meditationen. Yoga – Meditationen zum Beispiel beruhen oftmals auf der Verbindung zu unseren göttlichen Wurzeln, Qi-Gong-Meditationen zielen auf den Energiefluss im Körper ab. Spezielle Chakra-Meditationen sollen unsere sogenannte Energietore geistig beeinflussen. Klangschalen-Meditationen verfolgen die Absicht, uns durch die Klänge auf eine bestimmte Klangschwingung einstimmen.

Engelmeditaionen sollen uns den Kontakt mit unseren Engeln ermöglichen etc. Sie sehen, der Art der Meditation sind kaum Grenzen gesetzt. Ein Meditierender kann aber auch lediglich in Gedankenstille verharren und Herr über sein Yi also über sein Bewusstsein werden. Man kann die Meditation auch als geistiges Training betrachten, um zu lernen, bewusst zu denken und seine Gedanken zu beherrschen. Folgt man den asiatischen Philosophien, so heißt es dort, dass speziell das Üben den Gedankenstille uns in eine Welt führen soll, die sich jenseits von unserer befindet. Der geistige Horizont soll sich durch das Üben der Gedankenstille erweitern und uns sollen sich geistige Welten und Wahrheiten offenbaren, die wir nicht mit Worten begreifen könnten. Fasst man das Wesen der Meditation zusammen so kann man daraus ableiten, dass die Meditation für den Übenden mehrere Wege offen hält. Zum einen kann man eine gezielte Chi-Steuerung im Körper vornehmen, zum anderen kann man lernen seine Gedanken zu beherrschen. Andererseits kann man mit Hilfe von Klängen oder Vorstellungen feinstoffliche Erfahrungen sammeln. Alles in allem bietet die Meditation eine Möglichkeit, um eine Bewusstseinserweiterung zu erfahren.  

An dieser Stelle möchte ich noch kurz auf etwaige Warnungen vor Mediationen und dergleichen eingehen. An einigen Stellen im Internet findet man die Aussagen, Meditationen aber auch Yoga, Qi Gong oder Tai Chi würden sich mit dem christlichen Glauben nicht vereinbaren lassen – und sollten daher unterlassen werden. Ich möchte nicht die Aussage anstellen, dass diese Praktiken mit dem christlichen Glauben einhergehen, aber sie widersprechen sich dennoch nicht, solange man sie in Ehrfurcht vor unserm Schöpfer und seiner Schöpfung praktiziert. Denn in der Mediation können wir unseren Glauben sogar noch festigen. Generell muss ich dennoch eine Warnung aussprechen, an alle, die vorhaben energetisch an sich zu arbeiten. Speziell im Qi Gong wird davor gewarnt, Energiearbeit durchzuführen, wenn man an jeglicher Art psychischer Probleme leidet – dazu gehören alle Arten von Depressionen und dergleichen. Auch sollte man Energiearbeit unterlassen, wenn man sich unter Einfluss von Psychopharmaka befindet. Denn ein kranker Verstand ist nicht in der Lage die Erlebnisse von Qi zu steuern oder gar zu verarbeiten.

Es kann zu Halluzinationen und Fehleinschätzungen kommen. In diesen Fällen muss ich jedem dazu raten, sich bei einem Fachmann Rat einzuholen – egal welche Art von Energiearbeit oder Mediation Sie anstreben. Speziell Depressionen, Ängste oder ähnliches sind Anzeichen dafür, dass mit unserem Seelenleben etwas nicht stimmt. Es kann sich dabei um nicht verarbeitete Erlebnisse handeln, die in Blockaden münden. Aber auch der Einfluss von Fremdenergien kann ein möglicher Grund für psychische Störungen sein. In diesem Fall ist es gar schädlich sich Mediationen oder ähnlichem hinzugeben, da der Körper von äußeren Einflüssen zunehmend beansprucht werden kann. Fühlt man sich über einen längeren Zeitraum starken Spannungen ausgesetzt, so ist dies ein Anzeichen von Disharmonie. In solchen Fällen kann man eventuell Hilfe durch einen Energetiker hinzuziehen. Dieser ist in der Lage den energetischen Zustand eines Patienten zu prüfen.

Die Übung um in der Stille zu verharren:
Möchten Sie selber meditieren, so können Sie wie oben erwähnt verschiedene Meditationen vornehmen. Ich selber meditiere meistens in der Stille. Denn diese Meditation ermöglicht es mir am schnellsten abzuschalten und zu entspannen. Dabei sollte man sich in einem lockeren Schneidersitz hinsetzten. Achten Sie auf eine gemütliche Sitzunterlage, denn eine Meditation kann länger dauern. Sie müssen nicht zwingend den Lotussitz einnehmen – in der Zen-Meditation gibt es auch sogenannte Sitzhocker, um längere Sitzpositionen zu ertragen. Die Handflächen legen Sie entweder vor Ihrem Bauch ineinander gelegt ab – oder legen Sie diese je auf ein Knie. Die Handfläche nach oben signalisiert eine Öffnung nach oben, liegen die Handflächen nach unten, so wird der eigene Energiekreislauf geschlossen. Danach schließen die Augen und konzentrieren Sie sich auf ihre Atmung.

Lassen Sie den Atem einströmen und wieder austreten. Beobachten Sie dieses Spiel mit Genüsslichkeit, denn dadurch bringen Sie Energie in den Körper und begleiten verbrauchte Energie aus Ihrem Körper hinaus. Alternativ können Sie auch anfangen zu zählen, wenn es Ihnen lieber ist. Tauchen Gedanken auf, so akzeptieren Sie diese, beobachten Sie diese gegebenenfalls, und lassen Sie sie wieder ziehen, ohne sich auf diese einzulassen. Ich persönlich beobachte immer ganz gerne, wenn ich meine Augen schließe. Dadurch vermeide ich das Spiel mit den aufkommenden Gedanken. Denn ich spiele einfach Beobachter in mir selber. Ich beobachte die Dunkelheit hinter meinen geschlossenen Augenliedern – beobachten Sie diese mal selber. Dann werden Sie vielleicht bemerken, dass diese nicht immer konstant ist. Sie gestaltet so unterschiedlich, wie die eigene Tageslaune. Haben Sie sich auf eine gewisse Gedankenruhe eingestimmt, so verharren Sie in dieser und genießen Sie sie. Am Anfang ist es oft schwer die Gedanken ruhen zu lassen, je länger man aber übt, desto einfacher wird es abzuschalten. Eine brennende Kerze oder ein Räucherstäbchen können dabei sehr hilfreich sein.

Quelle Fotos: pixabay.com