Seelenschulung

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Seelenschulung

Der Begriff Seelenschulung ist in unserem Sprachgebrauch kaum gebräuchlich. Mystiker jedoch fühlen sich von diesem Schlagwort angezogen. Wer sich damit beschäftigt seine Seele weiter auszubilden, mehr zu erkennen oder zu erfahren, der wird früher oder später über den Namen Franz Bardon stolpern. Der im heutigen Tschechien geborene Franz Bardon lebte in der Zeit zwischen 1909 und 1958. Er beschäftigte sich vorrangig mit dem Thema Okkultismus, Metaphysik, Hermetik und der Kabbala.

Der Roman über Franz Bardons Leben

In seinem Roman Frabato schildert er angeblich sein Leben, sein Können und sein Wissen im oben genannten Bereich. Darüber hinaus schrieb er das Buch „Der Weg zum wahren Adepten“. Dieses Buch setzt sich intensiv mit der Seelenschulung und der Metaphysik auseinander. Ich selber habe mir dieses Buch auch gekauft und muss von vornherein allen Interessierten mitteilen. Es ist sehr interessant - nicht nur die Übungen und Arbeitsanweisungen, sondern auch und für mich vor allem die metaphysischen Zusammenhänge die, sich aus dem Geschriebenen ergeben.

Was vom Buch nicht zu erwarten ist

Das Buch ist meiner Meinung nicht dazu gedacht, es auf einmal durchzulesen und weg zulegen, sondern vielmehr als Komplettkurs für die eigene Seelenschulung zu verstehen. Eins vorweg: Es ist nicht leicht, die Übungen auf einmal durchzuführen. Aber ich denke, das war nie die Absicht des Autors, vielmehr meine ich, wollte er einen Leitfaden schreiben, der einen esoterisch interessierten Menschen versucht näher zu bringen, wie man Schritt für Schritt in die Mystik eintauchen kann. Und ich finde, das ist Franz Bardon sehr gut gelungen. Alle, die bisher entmutigt, das Buch in die Ecke geworfen haben, sollten nicht wütend oder sauer auf Franz Bardon sein. Auch wenn ihr durch das Buch nicht erleuchtet wurdet :-), Kopf hoch, denn es ist wirklich nicht leicht, besonders wenn man nur das Buch als Hilfestellung hat.

Wie mit den Lehre von Franz Bardon umzugehen ist

Ich finde, man muss auch etwas zwischen den Zeilen lesen, und einfach nur Zusammenhänge begreifen, das reicht bei diesem Buch fürs erste! Denn man könnte sich bei dem Buch an etlichem stören, was etwas veraltet oder altbacken wirkt. Dennoch sind die Eckpfeiler dieses Buches und der daraus resultierenden Methoden für mich immer noch aktuell. Wer natürlich von heute auf morgen zaubern etc. möchte, der ist mit diesem Buch nicht gut beraten, denn Bardon möchte vor allem auf die persönliche Seelenschulung oder besser gesagt Entwicklung mit seinem Werk eingehen. Und das bedeutet in erster Linie harte Arbeit an seiner eigenen Seele.

Die eigene Seelenschulung

Hand aufs Herz, meinen Sie, Sie würden Ihre Seele schulen, indem sie okkulte Praktiken erlernen? Ich denke ganz so einfach ist es nicht! Unsere Seele ist in ihr aktuelles Leben inkarniert um ihren bestimmten Lebensplan durchzuführen. Der Grund für das eigene Dasein ist den wenigsten bekannt. Esoterisch Interessierte saugen die Inhalte aller möglichen Inhalte zwar auf, jedoch ist es damit noch lange nicht getan, sondern nur der Anfang der eigenen Seelenschulung. Eine sinnvolle Seelenschulung basiert stets darauf, sein eigenes Wesen zu erkennen. Dazu gehört es die Bedürfnisse der Seele und nicht die des Geistes zu respektieren. Handelt jemand aus dem Verstand heraus, so läuft er zwangsläufig von einer Lebenskrise in die nächste und wundert sich ständig über sein klägliches Leben. Respektieren wir die Wünsche unserer Seele oder unseres Herzens, fangen wir an glücklich zu werden.

Die Seelenschulung nach Franz Bardon führt den Adepten in das Wesen des Okkultismus ein. Ich warne all jene, die ohne tiefes Hintergrundwissen oder Veranlagung mit diesem Thema herumexperimentieren. Denn die Folgen sind oft unberechenbar. Speziell die Arbeit an der Ausreifung der eigenen Hellsichtigkeit etc. kann unberechenbare Folgen nach sich ziehen! Wer nicht hellsichtig ist, genießt einen gewissen Schutz vor einigen Energien und Wesen, die sich in anderen Welten befinden. Ohne diesen Schutz und Unwissenheit, kann die Seele sich in tiefe Verstrickungen verwickeln. Wer sich für Franz Bardons Lehre interessiert, dem empfehle ich vorrangig seine Sichtweise zu erlernen, eine Seelenschulung in Hinblick auf einen magischen Meister zu machen, bedarf jedoch nicht nur die Arbeit an seinen feinstofflichen Sinnen, sondern an seinem eigenen Charakter und seiner eigenen Seele.