Qi - Feinstoffliche Energie

Suchformular

Qi - Feinstoffliche Energie

Aktive körperliche Arbeit am Chi
Wer sein Bewusstsein völlig leert,
öffnet sich für Höheres.

Im Jahre 1937 machte der sowjetische Elektrotechnik-Ingenieur Semjon Davidowitsch Kirlian die Entdeckung, dass man Leuchterscheinungen fotografieren kann, die durch feinste Gasentladungen sichtbar gemacht werden. Mittels der sogenannten Kirlian-Fotografie wurde aus technischer Sicht versucht, das Prana innerhalb eines Gegenstandes oder eines Körpers zu erfassen. Dabei wurde festgestellt, dass Menschen zur Zeit einer Meditation eine einheitlichere und zugleich intensivere Strahlung in der Kirlian Fotografie aufweisen, als während ihrer Alltagsaktivitäten.

Was war passiert?

Alltagsgedanken wurden aus dem Bewusstsein vorsätzlich verbannt – und eine hohe Konzentration stellte sich ein. In dem der Geist absichtlich geleert oder zentriert wurde, füllte er sich mit Energie an. Dieses Phänomen wirft die Frage auf, ob das Reinigen unseres Geistes von unwichtigen Gedanken uns als Ausgleich mit dem Raumäther auffüllt – wie das Nachfüllen eines leeren Bechers. Man könnte das Bewusstsein mit einem Kelch vergleichen. Sobald er geleert ist, wird er mit kostbarer hochwertiger Energie aufgefüllt. Die Arbeit am eigenen Prana scheint durchaus sinnvoll. Denn die sogenannte Lebensenergie steuert und unterstützt Prozesse im menschlichen Körper. Der Mensch wird sozusagen mit Lebensenergie angereichert, wenn er aktiv beginnt, an seinem „Energiehaushalt“ zu arbeiten. Welche Möglichkeiten gibt es, aktiv den Körper mit Chi zu versorgen?

Wir alle sind energetische Wesen, die in der Lage sind Prana, Chi, Orgon etc. bewusst zu steuern und unserem Körper zuzuführen. Mit Chi arbeiten wir unentwegt, leider benutzen wir es fortwährend unbewusst etwas verschwenderisch oder zerstören es. Wer bewusst Chi erfühlen oder kennenlernen möchte, sollte sich mit den fernöstlichen Methoden vertraut machen. Diese basieren auf zwei bis dreitausend Jahre alten Überlieferungen und bieten dem Übenden eine fundierte Basis für eine fortführende aktive „Energiearbeit“.

Das Üben solcher Methoden führt nicht zur Hellsichtigkeit – jedoch kann der Übende bereits nach einiger Übungszeit das Qi mit den Händen erfühlen. Zu der klassischen „Energiearbeit“ zählen hierbei das Qi Gong, Yoga, Mediationen oder auch Tai Chi. Diese vier Arten der bewussten Qi – Lenkung verhelfen dem Körper, sich mit Chi anzureichern. Natürlich bleibt es jedem selber überlassen, welches Trainingsprogramm für ihn das geeignetste ist. Auch westliche Methoden scheinen in vielerlei Hinsicht sinnvoll zu sein. Im Folgenden möchte ich jedoch kurz das Wesen der jeweiligen Übungsreihen vorstellen, um Missverständnisse zu vermeiden.

Wer sich auf das Abenteuer einlässt, um an seinem Chi-Haushalt zu arbeiten, wird über kurz oder lang feststellen, dass das Bewusstsein bei all seinen Übungen eine signifikante Rolle spielt. Man kann sowohl Yoga, wie auch Qi Gong oder andere Techniken des Körpertrainings durchführen. Zum eigentlichen Ziel erlangt man jedoch nur mit dem richtigen Maß an Konzentration und positiver geistiger Zentrierung.

Quele Foto: pixabay.com