Innere Mitte

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Innere Mitte

Die sogenannte „Innere Mitte“ wird gerne in unserer Gesellschaft als Schlagwort herangezogen. Allein der Wortlaut der „Inneren Mitte“ klingt angesagt und vor allem wichtig, da man mit diesem Ausdruck signalisiert, „Bescheid“ zu wissen. Aber damit allein ist es leider nicht getan, denn wer sich auf den Weg zu seiner Inneren Mitte begibt, unternimmt eine Reise in die Mitte seiner „Seele“.

Was ist die Innere Mitte?

Oft werden wir darauf hingewiesen, die innere Mitte zu finden. Speziell in Funk und Medien wird der Begriff der „Inneren Mitte“ erwähnt. Befasst man sich näher mit dem Thema, so sollte man die zwei Wörter „Innere Mitte“ aufspalten.

Das „Innere“

Bei dem Begriff „Innere“ handelt es sich eindeutig um die Lokalisierung. Die sogenannte Mitte muss sich dementsprechend in unserem Inneren befinden. Folgen wir dem Gedankengang weiter, so landen wir im Inneren unserer Körpers. Auf der anderen Seite kann man auch davon ausgehen, dass das Innere unseren Seelenaspekt darstellen soll. Das Innere muss also nicht zwangsläufig die Lokalisierung sein, sondern unser göttliche Funke, der eben in unserer Seele eingebettet ist.

Die „Mitte“

Kommen wir nun auf den Aspekt der Mitte zu sprechen. Auf diesen Begriff wird speziell im Qi Gong große Bedeutung gelegt. Wir sind in der Mitte, wenn wir uns zentrieren. Uns nicht aus der Bahn werfen lassen, unseren Schwerpunkt auf unsere Mitte legen. Menschen, die in ihrer Mitte sind, unterliegen keinen starken inneren Schwankungen. Sie sind nicht sehr launisch, sondern konzentrieren sich auf ihr inneres Gleichgewicht.

Fasst man nun den Begriff innere Mitte zusammen, so bedeutet dies, dass wir uns in unserer göttlichen Seele fokussieren sollten. Unsere Konzentration sollte sich auf unseren göttlichen Teil in uns – d.h. die Seele fokussieren. Man sollte stets vor Gefühlsausbrüchen – am besten in den Unterbauch atmen – und uns unseren Ursprungs bewusst sein. Denn dieser stammt aus dem Göttlichen und erhebt sich über jegliche Emotionen. Unsere Innere Mitte trägt uns mit Leichtigkeit, sie zeigt uns im Prinzip unseren Weg. Wenn wir ein „gutes Gefühl haben“ lenkt sie uns direkt. Die Innere Mitte ist Ausgewogenheit in Perfektion. Denn in unserem Inneren gibt es keine niederen Gedanken oder Gefühle, sondern Leichtigkeit und Wahrheit.

Übung zur "inneren Mitte"

Die „innere Mitte“ ist immer in uns. Wir vergessen nur zu oft, daran zu denken und uns mit dem Göttlichen zu verbinden. Im Prinzip ist es nicht schwierig, sich mit der inneren Mitte zu verbinden. Nehmen Sie sich hin und wieder etwas Zeit und stellen Sie sich vor, in Ihrem Unterbauch würde ein strahlendes Licht sein, welches durch ihren Atem wächst. Je mehr sie einatmen, desto mehr Licht saugen Sie in sich und in ihren Unterbauch auch. Lassen Sie dieses Licht bis über Ihren Körper hinauswachsen und werden Sie sich ihres göttlichen Ursprungs bewusst, der Sie mit Gott verbindet. Ihre innere Mitte ist immer vorhanden, Sie sollten nur nicht vergessen – mindestens einmal am Tag in ihre Existenz zu denken, um sich dessen bewusst zu sein. Speziell in hektischen oder anstrengenden Situationen, sollten Sie das Bild der Inneren Mitte in sich hinein rufen, um nicht aus der Mitte zu gelangen.

Es gibt verschiedene Wege zur Inneren Mitte. Einige sind mit Sicherheit Yoga, Qi Gong,, Tai Chi, Meditation, Zen oder das Gebet sowie. Welche Form für Sie die geeignetste ist, müssen Sie selber erfahren. Am schönsten ist es jedoch, wenn man das Gefühl, dass man während der einzelnen Übungen aufbaut in seinen Alltag integrieren kann.

Quelle verwendeter Fotos: © pixabay.com