Krisenvorsorge, Survival und Selbstversorung

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Krisenvorsorge, Survival und Selbstversorung

In Zeiten, sie diesen, in denen man den Umbruch des Euros langsam zu spüren bekommt, denkt man an mögliche Krisensituationen. Eine Krise kann jedoch auch aus einer anderen Sichtweise ausgelöst sein. Denken wir nur mal an Naturkatastrophen oder andere Szenarien, in denen der Mensch größeren Herausforderungen im Leben gestellt ist. Kurz und prägnant möchte ich Ihnen an dieser Stelle einige Tipps geben, wie man sich speziell im Falle einer abgeschnittenen Nahrungsmittelversorgung weiterhin selber versorgen kann. Immerhin möchte ich an dieser Stelle eigens an den Hinweis der Bundesrepublik Deutschland verweisen, in dem darauf hingewiesen wird, dass jeder Haushalt sich vorübergehend selber in der Lage sein sollte sich zu verpflegen und auf ausreichend Nahrungsmittel im Haushalt zu achten.

finanzielle Krisenvorsorge

Eine „Krise“ kann uns wie eingangs erwähnt auf vielerlei Hinsicht treffen. Im Falle einer finanziellen Krisensituation in Deutschland sollte im Vorfeld zusätzlich zu Nahrungsmittelvorräten auf finanzielle Mittel geachtet werden. Solche finanziellen Mittel sollten nicht in einer Währung eingelagert werden, da Währungen in Krisenzeiten nicht kalkulierbar werden. Es empfiehlt sich eine krisenunabhängige Anlage in physische Rohstoffe wie Gold oder Silber. Gold ist jedoch zur Zeit recht teuer – und für den kleinen Geldbeutel fast unerschwinglich. Eine Alternativanlage in das verwandte Silber ist in diesem Fall empfehlenswerter. Beurteilen Sie selber, wie viel Geld Sie in physische Rohstoffe anlegen möchten. Eine Faustregel besagt 12 Münzen/Unze pro Person wären empfehlenswert. Ich möchte jedoch keine Finanz- bzw. Anlageempfehlungen herausgeben, daher sollten Sie sich vor dem Kauf selber genauestens informieren.

Lebensmittel zum Tauschen

Speziell in Zeiten finanzieller Krisen gibt es auch sogenannte Tauschmittel, die immer gut gegen wirklich benötigte Lebensmittel getauscht werden können, falls diese verfügbar sind. Sie liegen zumeist hoch im Wert, da sie begehrt sind und können lange gelagert werden. Möchten Sie sich Lebensmittel für einen etwaigen Tauschhandel anlegen, so eigenen sich diese Genuss- und „Lebensmittel“.

  • Alkohol, dazu zählen Rum oder Wodka
  • Zucker
  • Zigaretten
  • Kaffee

Nahrungsmittel anlegen

Speziell, wenn man in einer Wohnung lebt, stellt sich die Frage: Wohin mit dem Notvorrat? Ich selber kann Ihnen den Tipp geben, sich in einer Ecke Ihres Kellers ein kleines Fach mit Lebensmitteln anzulegen, welches Sie im Laufe der Zeit ohnehin verbrauchen würden. Somit verbrauchen Sie auch laufend diese Vorräte, und kaufen nur gelegentlich Nachschub nach, mit welchem Sie gegebenenfalls Lücken auffüllen können.

Was gehört nun zum Notvorrat?

Der Notvorrat sollte sich aus unterschiedlichen Lebensmitteln zusammensetzten, die zum größten Teil eingelegt sein sollten. D.h. Sie sollten in Konservenform gelagert werden. Denn speziell falls die Wasserversorgung oder Stromversorgung nicht mehr gegeben ist, können Konserven weiterhin problemlos konsumiert werden.

Vergessen Sie bei Ihrem Einkauf nicht die Getränke. Vor allem Wasser – am besten stilles Wasser – sollten Sie auf Vorrat haben. Dieses können Sie auch zum Kochen gut verwenden. Bei dieser Gelegenheit möchte ich Sie auf Wasseraufbereitstabletten hinweisen. Welche man im Falle von verschmutzten Trinkwasser einsetzten kann, um es wieder genießbar zu machen. Diese Tabletten sind in Apotheken erhältlich.

Für den Fall, dass die Trinkwasserversorgung noch einwandfrei funktioniert rate ich beim Anlegen der Notversorgung auch Nudeln, Reis und getrocknetes Kartoffelpüree einzulagern. Diese Beilagen sättigen und sie lassen sich problemlos mit etwas Wasser und Hitze zubereiten. Auch sollte man nicht auf Mehl verzichten. Lagern Sie sich einige Packungen Mehl ein, mit denen Sie im Notfall auch einfache Brote backen können.

Was wird noch für die Notversorung gebraucht?

Im Zusammenhang mit Brotbacken und erhitzen möchte ich auch auf diese Notausrüstung hinweisen. Legen Sie zu Ihren Notvorräten auch genügend alternative Wäremequellen bei. Diese sind in erster Linie Kerzen – hierfür eigenen sich aus Sicherheitsgründen Teelichter oder noch besser Maxiteelichter. Daneben können Petroliumlampen und Brennpasten von großem Nutzen sein. Mit einem geschickten Aufbau können Sie diese Wärmequellen zum Kochen benutzen. Stellen Sie die Kerzen oder die Brennpaste auf eine feuerfeste Unterlage. Dafür eignet sich hervorragend ein Backbelch. Stellen Sie in jede Ecke einen Abstandhalter, auf dem später ein Gitterrost (nehmen Sie dazu das Gitter aus dem Backofen, welches so groß ist sie das Backblech) platziert werden soll. Als Abstandhalter können Sie feuerfeste entsprechen große Tassen, Steine oder ähnliches verwenden. Auf diesem „Ofen“ können Sie problemlos einfache Gerichte bereiten. Sie sollten speziell bei Teelichtern auf ausreichend Kerzen achten, damit Sie beim Kochen nicht zu lange auf die Wärme warten müssen. Generell sollte die ganze Bodenfläche mit Teelichtern bedeckt sein. Möchten Sie auf diese Weise backen, so sollten Sie einen Großen Topf hernehmen und mittels einem zweiten Topf oder einer Blechschüssel einen doppelten Boden in diesem Übertopf aufbauen. Zwischen Übertopf und dem kleinen eingelegten Top sollte ein Hohlraum sein. Legen Sie daher etwas „dazwischen“. Dafür eigenen sich zur Not Kieselsteine, welche die Wärme gut aufnehmen, Metallspäne, Nägel etc.

Darüber hinaus sind Kerzen ebenfalls eine gute Wärmequelle. Sollte bei Ihnen im Winter die Heizung ausfallen, können Sie sie die Teelichter auch zur Erwärmung eines Raumes benutzen. Lagern Sie daher genügend Teelichter ein. Im Übrigen rate ich auch dazu eine Taschenlampe zu kaufen, die nicht batteriebetrieben ist, und mechanisch betrieben wird. Diese werden durch Betätigung einer Kurbel aktiviert.

Lesen Sie dazu auch den Beitrag "Notversorgung".

Quelle Foto: pixabay.com