Energiekörper

Energiekörper des Menschen?

Wie entwickelt sich der Energiekörper des Menschen? Wenn geistigen Inhalten im Leben kaum mehr Bedeutung geschenkt wird, und die Konzentration sozusagen tierischen Trieben angepasst wird, verkümmern die eigenen Energiereserven auf ein Minimum. Der Mensch versucht zunehmend in materiellen Aspekten seine Erfüllung zu finden. Diese kann er jedoch durch die Materie nicht auffangen und verfällt immer mehr in einen Strudel nach materiellen Grundbedürfnissen, welche die geistigen Entwicklungen herabsenken. Die menschliche Seele verfängt sich somit zunehmend in der Materie und hat kaum mehr Kraft oder Antrieb beziehungsweise Interesse sich daraus zu befreien.

Niederschwingende Seelen verfügen über einen langsamen Energieaustausch mit der Umgebung. Diese Seelen sind nicht in der Lage ihren Energiebedarf aus der göttlichen Quelle zu decken. In einigen Fällen handelt es sich bei solchen Menschen nach dem Tod um Seelen, welche erdgebunden sind und es auch bleiben. Können Sie sich gar aus der Erdgebundenheit lösen, so erreichen Sie jedoch nur energetische „Himmelswelten“, die ihrem Energielevel entsprechen. Dort verweilen sie in einer Umgebung, die ebenfalls einer niedrigen Energieschwingung unterliegt. Hochfrequente Energien können diese Seelen nicht kompensieren.  Im Klartext ausgedrückt bedeutet dies – je höher eine Seele geistig entwickelt ist – dabei spielt das energetische Potential eine bedeutende Rolle – desto höher ist der Aufstieg der Seele nach ihrem Tod. Darauf zielt der Satz im „Vater Unser“ ab:

„Wie im Himmel, so auf Erden“

Denn gemessen an dem, wie unsere geistigen Bestrebungen auf der Erde sind, werden sich uns nach dem Tod geistige Welten öffnen können. Daher ist die geistige Arbeit nicht ganz unentbehrlich. Ich möchte gar behaupten, dass wir alle nicht auf der Erde sind, um uns auf die faule Haut zu legen. Die Erde gleicht einem großen Schulhaus, welches uns auf das Leben in der geistigen Welt vorbereiten soll. Menschen, die Probleme damit haben, sich zu konzentrieren oder gar zu meditieren müssen nicht auf geistige Arbeit verzichten. Diese können bewegende Meditation also Tai Chi praktizieren.

Denn es ist für den Geist einfacher sich auf bestimmte Bewegungsabläufe zu konzentrieren, als auf eine Begebenheit im Geist. Das liegt an unserer schnelllebigen Zeit, in welcher Momente der Stille für manche Menschen gar unausstehlich werden. Menschen der Neuzeit sind leider von einer Vielfalt an Impulsen und Reizen überstimuliert. Somit fällt es ihnen schwer sich auf ihr Inneres zu konzentrieren oder in Ruhe zu verweilen. Wer weder mit Meditation, Tai Chi, Qi Gong oder ähnlichem arbeiten möchte oder keine Zeit dafür aufbringt, hat auch nichts versäumt, denn es geht einzig und allein um die Bestrebung sich der geistigen Welt zu nähern. Diese Bestrebung kann sich durch Beten widerspiegeln oder durch das Denken an Gott und seine Engel, welche uns stets begleiten. Denn wer dies tut, lädt diese mächtigen Kräfte in sein Bewusstsein und in seine Seele ein. Es zählt einzig die Qualität in der wir uns bewegen – ist sie qualitativ hochwertig, oder erlauben wir dem Toben des Alltags unser Bewusstsein zu beherrschen?

Was passiert mit dem aufgebauten Chi nach dem Tod?

Ist es gar sinnvoll sein Leben geistigen Inhalten zu widmen? Ich möchte an dieser Stelle ganz einfach auf den Daoismus verweisen. Der Daoist widmet sein Leben der Erforschung des Qi! Den Daoismus kennzeichnen die Erkundung und letzten Endes das Einswerden mit dem göttlichen Dao. Der Daoist, der das Dao in seiner Umgebung wiederfindet und nach seinen Gesetzten handelt, hat sein höchstes Ziel erreicht. Unter dem Dao wird die Alleinheit, Gott oder göttliche Quelle verstanden.
„Wer Dao erkannt hat, wird auf jeden Fall das Gesetz der Natur erfassen; hat er das Gesetz der Natur erfaßt, wird er unbedingt die Fähigkeit beherrschen, mit der Lage der Dinge in Übereinstimmung zu stehen; wenn er die Fähigkeit erlernt hat, mit der Lage der Dinge in Übereinstimmung zu stehen, so wird er sich nicht wegen der Dinge Schaden zufügen.“ (Zhuangzi)

Es wird berichtet, dass die Seele, die sich zu Lebzeiten mit Chi befasst hat, diese Chi - Erfahrungen nach dem Tod, gespeichert in den feinstofflichen Körpern, mitnimmt.

Denn
jeder Gedanke, den wir denken,
jede Emotion, die wir fühlen,
jede Energie, die wir erzeugen
und jede Erfahrung die wir sammeln
ist unser einziger Schatz,
den wir nach dem Ableben mitnehmen dürfen!
Alles andere,
hinterlassen wir der Materie.

Das Potential, welches mit Hilfe des menschlichen Geistes aufgebaut wurde, kann nicht im Nichts verpuffen. Zwar zerfallen der menschliche Körper sowie ätherische Körper und damit verbundene Chi-Anteile, welche diesen Körpern zugehörig waren. Da das Chi jedoch nicht ausschließlich im materiellen Körper gespeichert wird, sondern ihn in mehren Lagen wie ein Mantel umhüllt, handelt es sich bei dem erarbeiteten Chi um eine feinstoffliche Hülle, die auch unsere feinstofflichen Körper versorgt und sich dorthin zurückzieht, um diese weiterhin zu nähren. Wir sollten dabei nicht vergessen, dass auch unsere feinstofflichen Körper auf Nahrung in Form von Lichtenergien angewiesen sind. Denn wie sollte anderenfalls unsere Seele lebensfähig sein, wenn nicht durch feinstoffliche Energien.

Ohne feinstoffliche Energie würde unsere Seele schrumpfen und verkümmern. Blickt man auf die großen Heiligen unserer Geschichte, so wird ihnen eine starke Ausstrahlung nachgesagt. Diese Ausstrahlung beruht wiederum auf feinstofflicher Energie, dessen Bestandteil das Prana ist. Selbst über Jesus wird gesagt, er hätte zu Lebzeiten eine Art Yoga praktiziert. Leider sind nur Spekulationen darüber bekannt. Fest steht jedoch, wer Energiearbeit in jeglicher Form praktiziert, tut es für Körper, Geist und Seele. Jegliches Wissen, welches sich unsere Seele mit ihrem Erdenleben erarbeitet, bleibt ihr auch nach Verlassen des menschlichen Körpers zugänglich.

Quelle Fotos: pixabay.com

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