Klangschalenmeditation

Suchformular

Klangschalenmeditation

Abschalten, Klängen lauschen und in sich gehen. Gönnen Sie sich diesen Luxus mit einer Klangschalenmeditaion. Die Klangschalen stammen ursprünglich aus Asien und fanden im Laufe der Zeit den Weg zu uns. Vor allem sind die tibetischen Klangschalen sehr bekannt, welche in dortigen Klöstern zum Einsatz kamen. Aber nicht nur in Tibet wurden Klangschalen hergestellt, sondern im ganzen fernöstlichen asiatischen Raum. Immerhin griffen selbst die Japaner die Idee der Klangschale auf und stellten Ihre eigenen Klangschalen her, die vom Ton intensiver, klarer, reiner und länger klingen als die tibetischen Klangschalen.

Arten von Klangschalen

Klangschalen gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen. Klassisch sind vor allem die Klangschalen aus Kupfer oder Messing. Es gibt aber auch Klangschalen aus Glas, die einen anderen und helleren Ton aufweisen, als jene aus Metall. Auch in der Herstellung unterscheiden sich die Klangschalen. Einfache Klangschalen, zu günstigen Preisen werden einfach in Form gegossen. Tibetische Klangschalen hingegen werden zwar auch gegossen, jedoch in Form geschmiedet. Japanische Klangschallen stellen hier eine Sonderstellung dar, da sie zwar auch gegossen werden, jedoch mit Hilfe von Lasertechnologie weiter verarbeitet werden, um den Klang so klar wie möglich zu gestalten. Solche Klangschalen sind die teuersten ihrer Art. häufig werden sie auch für medizinische Zwecke eingesetzt. Klangschalen gibt es jedoch nicht nur in unterschiedlichen Materialien, sondern auch in unterschiedlichen Größen. Jede Größenart wird zu bestimmten Zwecken eingesetzt und soll verschiedene Körperregionen ansprechen. Zudem gibt es auch solche großen Klangschalen, in die man selbst hinein steigen kann, um den Klang von allen Seiten des Körpers zu genießen.

Einsatzbereiche der Klangschale

Somit kommen wir zum Einsatzbereich der Klangschalen. Klangschalen werden u.a. zu medizinischen Zwecken eingesetzt. Besonders in der Klangtherapie kommen die verschiedensten Klangschalen zum Einsatz. Die Klangtherapie finden wir heutzutage in Europa im Bereich der alternativen Medizin und in vielen Wellnesseinrichtungen. Wellnesshotels und Wellnessstudios bieten oftmals eine Klangtherapie an, um vor allem gestressten Personen eine Erleichterung vom Alltag anzubieten. Die Idee der Klangschalentherapie beruht darauf, dass die verschiedenen Klänge der Klangschalen unseren Körper positiv beeinflussen sollen. Durch den Einsatz der unterschiedlicher Klänge soll der Schall Blockaden im Körper lösen. Das Prinzip ist dabei, dass leichte Vibration, die beim Anklingen der Klangschalen entstehen, auf den Körper übergehen sollen und somit bestimmte Körperregionen vom Energiestau befreien sollen. Auf körperlicher bzw. physischer Ebene sollen Stress, Depressionen aber auch andere Disharmonien durch die Klangschalentherapie abgebaut werden. Aus esoterischer Sicht sollen die Klangschalen speziell auf den Qi-Fluss im Körper stimulierend einwirken. Bestimmte Töne der Klangschalen können zum anderen auch die Chakren unserer Körpers direkt ansprechen und gezielt in diesen Energiezentren Blockaden auflösen. Die Klangschale kann in diesem Sinne zweifach eingesetzt werden – zum einen in der klassischen Klangschalenmeditaion und zum anderen in der Klangschalenmassage. Ich möchte nicht tiefer auf die Klangschalenmassage eingehen, jedoch kurz das Prinzip darstellen. Bei der Klangschalenmassage werden Klangschalen auf den Körper aufgelegt und dort angeschlagen. Die dabei entstehende Vibration soll auf diese Weise direkt auf den Körper und dortige Nernenzentren einwirken. Ich persönliche finde die Klangschalenmeditation geeigneter, um die Chakren, bzw. unser Energienetzwerk anzuregen. Die Klangschalenmassage finde ich optimal, um den „leiblichen Körper“ zu stimulieren, also um direkt  Venen, Muskeln und anderes Gewebe zu bearbeiten. Für das Arbeiten am Qi, an den Energiezentren und an der sogenannten Aura sollte man nach meiner Meinung eher auf die Klangschalenmeditaion zurückgreifen. Eine Kombination aus beiden Anwendungen ist natürlich optimal, um Geist und Körper zu bearbeiten.

Wie wirkt eine Klangschalenmeditaion?

Bei der Klangschalenmeditation wird die Klangschale nicht direkt auf den Körper aufgelegt, sondern soll nur durch den Einfluss des Klangs einwirken. Im Gegensatz zur direkten Klangmassage mit Direktkontakt wirken hier nur die Klänge der Klangschale auf Geist und Körper ein. Die Vibration und der Vollkontakt werden hier bewusst vermieden. In der Meditation arbeitet man nun direkt mit dem Geist. D.h. Die Klänge, die von der Klangschale erzeugt werden beeinflussen vor allem unser Gemüt und im Idealfall unsere Aura. Es gibt Klangschalen die sogar auf die einzelnen Chakren ausgelegt sind. Beim Ertönen der Klangschalen sollen bestimmte Frequenzen diese Zentren ansprechen. Empfehlenswert ist es, dabei auch eine Chakrenmeditation durchzuführen. Das bedeutet beispielsweise, dass beim Anschlagen der jeweiligen Klangschalen ebenfalls durch die jeweiligen Chakran ein- und ausgeatmet wird. In diesem Fall soll die Klangschalenmediation nicht auf den Körper einwirken sondern direkt auf das „Energienetzwerk“ des Körpers. Man muss aber bei der Klangschalenmeditaion nicht nur den Chakren seine Aufmerksamkeit widmen, sondern kann sich auf den ganzen „ätherischen Körper“ konzentrieren, der den eigenen Körper wie ein Kokon aus weißem Licht umgibt. Auf diese Weise wird das Qi im ganzen Körper stimuliert. Das Prinzip dabei ist, dass man sich auf eine bestimmte Region konzentriert, in der das Qi angeregt werden soll. Dabei kann man den ganzen Körper auf einmal beatmen oder man nimmt sich nur Regionen im Körper vor. Genießt man einfach nur in der Stille der Gedanken die Klangschalenklänge, so kann auch dies eine wunderbare Klangschalenmeditation darstellen, um die eigenen Gedanken zu bändigen und wie in der Zen-Meditation neutral mit äußeren Klängen zu arbeiten. In diesem Fall wirkt die Klangschalenmediation auf unser ganzes Gemüt und wirkt beruhigend. In dieser Konzentrationsarbeit bringen wir stellen wir unser Gemüt auf die Frequenz der Klänge ein.

Eine kleine Alternative zur einen Klangschale – die Klangschalen-CD

Aufgenommene Klangschalen-CD's können eine gute Alternative zur einen Klangschale darstellen. Der Vorteil dabei ist, dass man sich voll und ganz der Meditation hingeben kann, denn man Verzichtet in dem Fall auf das wiederholte Anschlagen der Klangschale. Der Nachteil hingegen ist das Aufnahmeformat. Digitale Signale, die das Ohr nicht wahrnimmt können die eigentliche Meditation negativ beeinflussen. Hier können Sie jedoch eigene Erfahrungen sammeln. Die Möglichkeiten, mit dem Ton der Klangschale zu arbeiten sind identisch, jedoch natürlich nicht die selben.

In diesem Fall wünsche ich Ihnen viel Spaß mit Ihrer Klangschale oder Klangschalen-CD!

Anleitung zur Klangschalenmeditation

Eine Klangschalenmeditation kann man auf zwei Arten durchführen. Die erste Alternative stellt die Klangschalenmeditaion mit einer eigenen Klangschale dar. Dabei wird die Klangschale entweder auf einem kleinen Kissen oder einer rutschfesten Unterlage auf dem Boden aufgestellt. Man setzt sich beispielsweise auf eine Yogamatte direkt vor die Klangschale, schließt die Augen geht in die Stille und schlägt anschließend die Klangschale an (dabei wird man wohl die Augen wieder öffnen müssen). Nun bleibt es einem jedem selber überlassen, wie man mit der Klangschale meditieren möchte. Wie im oberen Absatz bereits erläutert gibt es die Möglichkeit. Sich in der Meditation vorzustellen, wie die Klänge in bestimmte Regionen unseres Körpers eindringen und dort gezielt Blockaden lösen (z.B. bei lokalen Beschwerden) – oder auf die Chakren des Körpers einwirken. Dabei sollten Sie jedoch jedes Chakra bewusst geistig „bearbeiten“ und dort die Klänge hinleiten

Quelle Foto: pixabay.com