Notversorgung

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Notversorgung

In den letzten Jahren kamen etliche Berichte darüber auf, was wohl wäre, wenn unsere komplette Versorgung ausfallen würde. Selbst vor etliche Zeit sprach mich jemand an, ob ich denn für den „Worst Case“ vorbereitet wäre und durch Selbstversorgung für meine Vorräte vorgesorgt hätte. Die Rede ist von nichts anderem als von einer Notversorgung in Krisenzeiten. Und sind wir mal ehrlich, blickt man auf die aktuellen Nachrichten, so scheint es gar nicht so abwegig, sich eine gewisse Notversorgung anzulegen. Kriege und Naturaktstrophen drängen den Menschen dazu an eine Notversorgung zu denken. Wer an eine Notversorgung denkt, sollte schon zeitnah an etwaige Ausfälle denken und sich im Vorfeld einen kleinen Notvorrat anlegen. Planen Sie diese Vorräte mit Köpfchen. Denn etliche Sachen sind schnell verderblich und halten sich nur über einen gewissen Zeitraum. Am einfachsten ist es sich einen Notvorrat mit System anzulegen. Kaufen Sie nur Vorräte, die Sie auch laufen verbrauchen. So können Sie ständig die Notvorräte aufbrauchen und laufend erneuern.

Notversorgung im Freien

Nicht immer können wir von einem Krisenvorrat leben. Für den Fall, dass wir eine Notversorgung aufgebaut hätten, jedoch keinen Zugriff dazu hätten, muss man sich Gedanken darüber machen, wie man im Freien auch ohne Nahrungsmittel überleben würde.  Manchmal ergeben sich Situationen, in denen man der freien Natur ausgeliefert ist. In diesem Fall muss man sich von dem ernähren, was die Natur zu bieten hat. Die Natur bietet etliche natürliche Nahrungsquellen, auf die man jederzeit zurückgreifen, kann, sobald die Natur noch intakt ist. Ich emfpehle jedem, der sich darüber informieren möchte, einen handlichen Naturführer zuzulegen. Dieser informiert nicht nur im Vorfeld, sondern kann auch auf kleine Expeditionen mitgenommen werden. Zu den essbaren Wildfrüchten der Natur zählen in erster Linie:

  • Löwenzahn
  • Brennnessel (müssen vor dem Verzehr gekocht werden)
  • Gänseblümchen
  • Stiefmütterchen
  • Junge Triebe von Fichten
  • Spitz- und Breitwegerich
  • frische Blätter der Rotbuche
  • Blätter der Winter- und Sommerlinde
  • Giersch (Vorsicht, wenn Sie dieses Gewächs nicht kennen, artverwandte Pflanzen könnten giftig sein)
  • Sauerampfer
  • Holunder (gekocht)
  • Knoblauchsrauke
  • Hagebutten (gekocht)
  • Vogelmiere
  • Wiesenklee
  • Frauenmantelblätter – als Salat
  • Strahllose Kamille
  • Hirtentäschelkraut
  • weiße Taubnessel

Für die Verträglichkeit dieser Pflanzen gebe ich an dieser Stelle keine Garantie. Ich rate daher jedem, sich in dieses Thema selber einzulesen. Ein Naturführer kann an dieser Stelle auch weiterhelfen. Speziell die spätere Verarbeitung sollte man kennen.  Speziell Newbies sollten sich vor Doldengewächsen in acht nehmen und nur Pflanzen sammeln, die sie wirklich kennen.

Selbstversorgung

Die Selbstversorgung spielt in Krisenzeiten ohne Ausnahme eine zentrale Rolle. Das Problem der Selbstversorgung ist jedoch insbesondere, dass man mit dem Eigenanbau sich tatsächlich das ganze Jahr über versorgen kann. Viele Früchte werden im Spätsommer geerntet. Und sind ansonsten das ganze Jahr über nicht verfügbar. Mein Tipp daher an diejenigen, die sich selber versorgen möchten. Legen Sie Ihren Überschuss in Gläsern ein. Oder trocknen Sie, was Sie im Überfluss haben. Für den Anbau eignen sich vor allem Karotten, Radieschen, Tomaten, Salate aber auch Kartoffeln und Kräuter jeder Art.

Es gibt auch exotische Pflanzen, die sich bei uns gut ziehen lassen jedoch nicht winterhart sind und im Winter ins Haus geräumt werden müssen. Zu solchen Pflanzen gehört der Meeretichbaum. Dieser Baum wird auch Moringa genannt. Er ist komplett essbar und wächst sehr schnell. Zu solchen außergewöhnlichen Pflanzen gehört beispielsweise die Erdmandel. Die sehr nährreich sein soll.

Lesen Sie dazu auch den Beitrag "Krisenvorsorge".

Quelle Foto: pixabay.com