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Elfen

Elfen

Herkunft der Elfen

Andere Namen für Elfen sind auch Elben oder Alben, das Wort leitet sich aus altnordische Begriffen ab, welche eine deutliche Verwandtschaft mit dem lateinischen "albus", also "weiß", aufweisen. Der heutige deutsche Name Elfen stammt vom englischen Elf. Der Name mit der Bedeutung "Weiß" - folglich "gut" - beschreibt zugleich auch das Wesen der Elfen. Sie sind die Lichtgestalten unter den Naturgeistern. Im Gegensatz zu Trollen und anderen finsteren Mächten beschützen sie die Menschen vor dem Unheil. Schon in der Snorra Edda aus dem 12. Jahrhundert werden die Elfen im Zusammenhang mit dem Göttergeschlecht der Asen genannt. Allerdings findet man dort auch noch Schwarzalben und Dunkelalben, deren Einflüsse auf den Menschen nicht gerade positiv sind.

Sagenumwobene Elfenwelt

Deutlich erinnert diese Unterteilung an die Differenzierung zwischen Engeln und Teufeln im christlichen Glauben. Jedes Volk schuf sich in seiner Mythologie dieses Weltbild zwischen Gut und Böse. Besonders bekannt ist aus den alten Sagen der Elfentanz, bei dem die Elfen sich an entlegenen Orten versammeln, meist an sehen, und ihre rituellen Feste begehen. Heute sind Elfen vor allem durch zahlreiche Werke der Fantasywelt bekannt. Vor allem J.R.R. Tolkien schuf mit seinen Elben ein Geschlecht, dass über große Weisheit verfügt und mit seiner Schönheit bezaubert. Als Kämpfer für das Gute brachten die Elben die alte Mythologie in die Gegenwart. Seitdem erschienen Elfen immer wieder in der modernen Literatur, auch in Joanne K. Rohlings "Harry Potter" spielen sie eine Rolle.

Die Heimat der Elfen

Heute ist der Elfenglauben vor allem noch in Island verbreitet, wo man den Geistern an bestimmten Tagen sogar Speis und Trank serviert. Doch in allen nordischen Ländern, sowie in England, lebt der Elfenglauben weiter. Und auch hierzulande empfinden viele Menschen Elfen als wertvolle Helfer und glauben an ihre Existenz.

Quelle Foto: pixabay.com

Elfen wurden in den letzten Jahren immer mehr im esoterischen Bereich beachtet, sie finden sich als Schutzgeister der alten nordischen Sagen. Elfen gehören der feinstofflichen Welt an und sind für uns nicht sichtbar. Elfen sind insbesondere den irdischen Spären zugeordnet und beobachten den Kreislauf der Natur, in welchem sie für ein reiches Wachstum und Gedeihen sorgen. Sie mit Engeln zu vergleichen wäre falsch, da sie reine Naturgeister sind, während Engeln sich mit zentraleren Themen beschäftigen als dem Wechselspiel in der Natur.

Es gab eine Zeit, in der mich die Welt der Elfen sehr faszinierte. Heute bin ich immer noch überzeugt, dass Hinter jedem Vorgang in der Natur ein Schutzgeist steht, der dafür Sorge trägt, die Gesetzte der Natur einzuhalten und nicht zu mißbrauchen.

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