Besetzung auflösen

Suchformular

Besetzung auflösen

Ich hatte auf diesem Blog schon etliche Anfragen darüber, wie man sich vor feinstofflichen Übergriffen schützen oder befreien kann. Etliche Menschen fühlen sich angegriffen oder besetzt – auf jeden Fall verspüren sie einen energetischen Übergriff. Das ist durchaus möglich! Denn feinstofflich laufen viel mehr Prozesse ab, als wir uns das denken. Jeder Gedanke – egal wie profan er ist, kann auf feinstofflicher Ebene etliche Prozesse auslösen, die sich im Energiefeld eines anderen Menschen niederlassen und ihn sogar besetzen. Auf diese Weise kann ein Mensch aus etlicher Sicht besetzt werden....

Arten von Besetzungen

Wenn sich jemand „besetzt fühlt“, so meint er meistens eine Art Besetzung durch Verstorbene oder andere Geistwesen. Und genau beim zweiten Punkt sollten wir genau aufpassen. Denn während man durchaus von Seelen verstorbener Wesen besetzt werden kann, ist es auch möglich, dass andere niedere wie auch höhere Geister in Resonanz mit unserer Seele treten können. Geistwesen, die mit dem Göttlichen verbunden sind, profitieren nicht daraus, sich an die Seele bzw. Aura eines noch lebenden Menschen anzuheften. Denn „gottzugewandte“ Geister leben in Resonanz mit Gott und haben auch Zugang zu den energievollen, lichten Sphären, in welchen sie beheimatet sind.

Eine Seele, jedoch die keinen Zugang zur göttlichen Resonanz oder Energie hat, muss auf irdischer oder astraler Ebene verbleiben und sich von dessen Energiefeld nähren. Solche Seelen lechzten nach Energie, die von noch lebenden Menschen ausgeht. Denn sie finden keinen alternativen Zugang zur Lebensenergie. Auf ihrer Suche nach Energie kommen sie gewöhnlich nur an Menschen heran, die deren Gefühle und Emotionen etc. teilen. Dadurch treten sie in deren Resonanzfeld und werden von deren Ausstrahlung angezogen.

Bei den Besatzungen zieht man sozusagen die ergebundenen Seelen heran, die sich in gleicher Gesinnung befinden, die selbst empfunden wird. Auf diese Weise wird es ihnen ermöglicht, durch die Wirtsperson nach dem eigenen Wunsch zu handeln und praktisch mit dem Körper eines anderen weiter zu leben. Es gibt aber auch noch die Möglichkeit nicht nur eine menschliche Seele bei sich zu führen, sondern auch

  • niedere Astralwesen jeglicher Art
  • feinstoffliche Parasiten (Gedankenfelder, Energiefelder etc.)

zu beherbergen.

Auswirkung einer Besetzung

Wie macht sich eine Besetzung bemerkbar? Meistens bemerkt man eine Besetzung nicht sofort. Denn das fremde Wesen kann uns eine Zeitlang begleiten und sich erst im späteren Verlauf langsam in unsere Aura schmuggeln. Der Fremdling sucht dabei die Aura ab, bis er eine Möglichkeit zum Andocken findet. Meistens sind es Löcher in der Aura, die solchen Wesen Zugang bieten. Es kann aber auch sein, dass ein Mensch von Geburt an, an eine andere Seele gebunden ist. Das kann durch karmische Verknüpfungen zustande kommen. Solche karmischen Beziehungen können auch Wesen in unsere Aura laden, die noch im Jenseits sind. Auf diese Weise kann sich ein und die selbe Besetzung durch eine ganze Ahnenreihe ziehen, ohne, dass diese bemerkt wird.

Die Auswirkung einer Besetzung können sehr unterschiedlich sein. Sie können eine Persönlichkeitsstörung hervorrufen, aber auch in extremen psychischen wie physischen Problemen resultieren. Speziell Krankheiten (körperlich wie geistig), die mit heutigem medizinischem Wissen nicht dauerhaft zu heilen sind, basieren auf einer akuten Besetzung. Immer wiederkehrende starke Schmerzen sind die Ergebnisse eines externen Eindringens in das eigene Energiefeld und dessen Ausbeutung.

Lösung einer Besetzung

Es ist schwierig für einen einzelnen Menschen eine Besetzung allein zu lösen. Besser ist es, sich Hilfe von außen zu suchen. Ich sehe momentan das Problem darin, dass es viele Scharlatane unter den „Heilern“ gibt. Erst neulich erzählte mir eine Frau, das sie ein kleines Vermögen dafür ausgegeben hätte, um ihre Besetzung zu entfernen – allerdings ohne Erfolg.

Am einfachsten ist es, sich in nächster Nähe nach Menschen umzuschauen, die als Heiler praktizieren. Oft sind es unscheinbare Menschen, die lediglich einen kleinen Unkostenbeitrag verlangen, statt sich zu bereichern. Wer jedoch eine Möglichkeit sucht, sich selber oder jemand anderes zu helfen, für den habe ich eine kleine Anleitung zusammen geschrieben, wie er eine Besetzung unter Umständen lösen kann. Falls das Problem weiterhin bestehen bleibt, empfehle ich eine mehrfache Wiederholung der Loslösung!

  • vor jeder Heilarbeit – ganz besonders bei der Lösung von Besetzungen ist eine Erdung und Lichtschutz ganz wichtig. Dazu stellen Sie sich hin und lassen aus den Füßen, und den zum Boden gehaltenen Handflächen, sowie dem Steißbein Wurzeln wachsen, bis sie alle Erdschichten durchbrochen und den Erdmittelpunkt erreicht haben. Anschließend visualisieren Sie um sich herum starkes weißes Licht in Form einer Lichtkugel oder einer Lichtsäule. Denken Sie sich, dass sich um Sie herum ein Lichtkokon gebildet hat, der alles Negative von Ihnen abhält.
  • Öffnen Sie gedanklich ein Lichtportal, welches Seelen in eine andere, feinstoffliche Welt führt und rufen Sie Ihren Schutzengel, sowie die Schutzengel der betroffenen Person. Bitten Sie speziell um einen Engel, der den Erlösungsprozess unterstützen soll.
  • Ich selber würde an dieser Stelle in mich gehen und für den Besetzer beten, damit auch er sich aus der Aura des anderen Menschen lösen kann. Dichte, negative Energien werden von lichten Energien leicht durchbrochen. Daher ist es wichtig, für eine hochschwingende Raumenergie zu sorgen.
  • Wer statt dessen lieber meditiert, dem empfehle ich, eine lichtvolle Meditation an dieser Stelle durchzuführen, die für viel Energie im Raum sorgt. Weihrauch, eine Schüssel Salz und eine weiße Kerze etc. können die Atmosphäre aufhellen und Negatives fern halten.
  • Im nächsten Schritt geht es darum, den Besetzer loszulösen. Fühlen Sie dabei in die Aura des Besetzten hinein. Dabei können Sie mit den Händen über dessen Energiefeld streichen. Es gibt Menschen, die dazu einen Tensor benutzen.
  • Finden Sie in der Aura Unstimmigkeiten, so greifen Sie in die Aura hinein und holen dieses fremde Energiefeld heraus, als ob Sie nach einem Ball greifen würden. Platzieren Sie diese fremde Energie etliche Schritte von der besetzten Person entfernt, am besten auf einen dafür aufgestellten Stuhl und sprechen Sie es direkt nach der Entnahme durchdringend an! Sagen Sie diesem „Fremdling“, dass er sich in dem Körper eines anderen Menschen befunden hat und dort ab nun nicht mehr bleiben kann. Machen Sie eine klare Ansage, ohne beleidigend zu sein. Sie können in die Hände klatschen, damit er von Ihnen oder der anderen Person fern bleibt. Fordern Sie ihn klar und deutlich auf, nun diese Person zu verlassen und geben Sie ihm die Wahl ins Licht zu gehen, da Sie für Engelsbeistand gesorgt hätten. Sollte er nicht ins Licht gehen wollen – so sagen Sie ihm, dass er nach Hause gehen soll – wo er ursprünglich hergekommen ist. Sprechen Sie dabei ruhig und entschlossen – das ist sehr wichtig, damit diese Seelen nicht weiterhin ihr Unwesen treiben. Sie können dabei mit einem Tensor arbeiten, jedoch sollten Sie damit gute Erfahrung haben. Da er leicht von Geistwesen manipuliert werden kann. Ansonsten gehen Sie nach Gefühl. Öffnen Sie dem Geist die Tür nach draußen, und führen Sie ihn hinaus, indem Sie ihn auffordern nun ihr Haus zu verlassen.

Diesen Vorgang können Sie mehrere Male wiederholen, bis Sie das Gefühl haben, dass die Aura des besetzten Menschen nur frei von jeder Belastung ist. Als Tipp empfehle ich Ihnen einen Kochtopf und Kochlöffel im Behandlungszimmer bereit zu halten und bei einem schlechten Gefühl „damit Lärm zu machen“. Diese Geräusche schrecken auch die Seelen auf, da sie nicht wissen, wie sie darauf hin handeln sollen. Meistens flüchten sie bei dieser Maßnahme. Speziell zum Schluss einer Behandlung können Sie dieses „Topfschlagen“ um die Aura der besetzten Person nochmal durchführen und auch die Räume damit reinigen.

Besetzungen selber abbeten

Ich weiß, es gibt Menschen, die sich nicht gerne mit dem Beten beschäftigen. Dennoch ist das Gebet viel mehr, als eine routinemäßige Bitte an Gott. Im Prinzip steckt im Gebet unser geistiges Potential verborgen. Denn durch das Beten heben wir unser Energiefeld massiv an und senden „Wünsche“ an Gott bzw. an das Universum, die enorme Wirkung haben. Das Beten sollte man sich zunutze machen, speziell, wenn man selber das Gefühl hat, besetzt zu sein. Indem man anfängt zu beten, verändert man alte, festgefahrene Energiestrukturen und ersetzt diese durch lichtvolle Schwingungen. Ein Besatzer, der diese Energie nicht kennt, wird nicht lange darin verweilen wollen – außer, er ist selber am Licht Gottes interessiert. Und im letzteren Fall können Sie diesen Besatzer leicht ins Licht führen. Beten Sie mehrmals für Ihre Besatzer, wenn Sie das Gefühl haben, es wäre jemand da. Wenn Sie das Gefühl haben, Sie hätten genug gebetet, denken Sie sich folgende Worte:

Bei Besetzungen ist es wichtig, entschieden zu handeln. Erdgebundene Seelen handeln oft wie kleine Kinder, spielen gerne Streiche oder sind übellaunig und trotzig. Sagen Sie klar und deutlich auch beim Abbeten, dass die Seelen, die bei Ihnen sind, nun gehen müssen und nicht mehr zu Ihnen kommen dürfen! Seelen die nicht ins Licht wollen, sollen auch Ihr Haus verlassen. Sie können Ihr Haus zusätzlich auch mit Licht fluten, so dass flüchtende Seelen auch in Ihrem Haus keine Dunkelheit mehr vorfinden können. Bitten Sie zusätzlich Ihren Schutzengel um Schutz, damit dieser herausgetretene Seelen nicht mehr in Ihre Aura lässt.

  • Zum Schluss jeder Auslösung müssen Sie die entstandenen Löcher mit Licht fluten. Streichen Sie im Anschluss Ihre Aura glatt, damit keine Unebenheiten entstehen. Und denken Sie sich, dass Ihre Aura wie ein Panzer vor Übergriffen schützt.
  • Sie können auch negative Wesen und Energien aus Ihrem Energiefeld schicken, allerdings muss hier die Ansage klarer sein und ich finde ohne Gebete oder sehr intensiver Meditation bzw. Geistarbeit ist es kaum möglich. Als erste Hilfe in diesem Fall empfehle ich vor allem das Erden, Lichtfluten und die Arbeit mit der violetten Flamme, um die eigenen Energien im Vorfeld zu reinigen. Im Anschluss würde ich als Leihe zum Gebet greifen, da dieses für unseren Kulturkreis das einfachste und effektivste Mittel ist, um starke negative Übergriffe ohne Vorwissen abzuwehren. Hier ist speziell der Psalm 91 sehr wirksam, der speziell von den Kabbalisten zum Schutz vor dunklen Wesenheiten eingesetzt wurde. Zu lesen ist er 3 Mal je morgens, mittags und abends.

Das Auslösen von Parasiten ist wie mit dem Erlösen eines Fluches vergleichbar. Ich selber suche mir einen passenden Engel heraus – Sie können aber allgemein die Engel Gottes um Hilfe rufen. Eine Verwünschung oder den Fluch löse ich, indem ich die Auflösung auf gesegnetes Papier schreibe – das Papier segne ich dabei selber. Im Anschluss lese ich die Auflösung mehrmals mit der Bitte an Gott vor – das kann über mehrere Tage geschehen und verbrenne es anschließend mit einer selbst gesegneten Kerze mit der Absicht, die Auflösung nun in das Feinstoffliche gehen zu lassen.

Quelle Foto: pixabay.com