Auf den Spuren von Atlantis

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Auf den Spuren von Atlantis

Alle Grundsätze sind solange unantastbar,
bis sie widerlegt werden.

 

An dieser Stelle möchte ich keine neuen Vermutungen anstellen. Es ergibt sich dennoch die Frage, was um die Zeit 10.000 vor Chr. auf der Erde geschah. Zwei angeblich voneinander unterschiedliche Kulturen werden gegründet, die beide einen sehr hohen Wissensstand hatten. Recherchiert man an dieser Stelle weiter, so ergeben sich für diesen Zeitraum noch einige Ereignisse, die ineinander greifen:
Verschiebung des Nordpols um einige Tausend Kilometer, dadurch plötzliches Mammut-Sterben in Sibirien

  • Mögliche Umweltkatastrophe
  • Ende der Eiszeit in Europa
  • Untergang von Atlantis – Mythos oder Geschichte?
  • 10.000 Jahre alte, versunkene Städte in den einstigen Küstenregionen der Erde

Alle diese Begebenheiten können womöglich auf einen gemeinsamen Nenner zurück geführt werden. Es gibt keine klaren Beweise für die Existenz des untergegangenen Atlantis oder ähnlichen Landstückes, dennoch scheinen die Zeiten auf der Erde turbulenter gewesen zu sein, als wir es heute annehmen. Für den Fall, dass es Atlantis tatsächlich gab, hätte es sein können, dass die damalige Bevölkerung teilweise über ein mögliches Unglück informiert war. Und die Flucht der atlantischen Menschen hätte einige Flüchtlinge durchaus in andere Teile der Welt verschlagen können. Mögliche Fluchtgebiete könnten durchaus Indien oder Ägypten gewesen sein. Es kann sich aber auch zugetragen haben, dass etliche Menschen durch einen Zufall überlebten und in anderen Teilen der Welt nach einer neuen Heimat suchten. Bis heute ist es ungeklärt, warum Aale zweimal in Ihrem Leben durch den ganzen Atlantik wandern um zu laichen  - von Amerika nach Europa. Womöglich werden Sie von einem uralten Instinkt getrieben, der die Tiere zur damaligen Zeit, als es den Golfstrom in unserer heutigen Form noch nicht gab, an die Küste von Atlantis trieb. Auch ist unbekannt warum einige Flüsse ein Flussbett haben, das bis tief in den Atlantik führt. Das Flussbett könnte auch an den Einströmungspunkt in den Ozean enden. Zudem werden immer wieder alte versunkene Küstenstädte in den heute gefluteten Meeresgebieten geborgen.

Der letzte große Fund versunkener Überreste war im Golf von Khambhat vor der westindischen Küste. Dort wurde in 36 Metern Tiefe eine riesige Stadt entdeckt, die laut Radio-Karbon-Tests auf ein Alter von 9.500 Jahre geschätzt wird. Die Stadt hatte eine Länge von etwa 9 km! Warum, wurde die Stadt vor 9.500 Jahren so groß angelegt, wenn in Europa mittelalterliche Städte im Vergleich zu heutigen Ortschaften verhältnismäßig bescheiden wirkten? Lebten vielleicht zur damaligen Zeit mehr Menschen als im Mittelalter? In Küstenregionen Floridas und Georigias wurde in einer Tiefe von etwa 900 Metern eine 24 km lange Hightech-Straße gefunden. Zu solchen 10.000 Jahre alten Entdeckungen gehört auch eine versunkene Stadt vor Japans Küste in der Region um Yonaguni. Womöglich gab es ein Atlantis, das geografisch gesehen auf der Höhe der Azoren lag. Betrachtet man sich das Satellitenbild der Erde, so erkennt man entlang der Azoren aber auch in der Küstenregion Kubas eine großzügige Anhöhe unterhalb des Meeresspiegels. Die Azoren selber stellen aus dem Meer entstandene Vulkaninseln dar.

Stellt man sich vor, dass vor Jahrzenten diese Vulkane aktiv gewesen sind, so könnten sie durchaus einen Tsunami und ein vernichtendes Szenario in der Umgebung ausgelöst haben. Speziell um das Gebiet um Kubas Küste gibt es immer wieder Spekulationen über versunkene Städte. Einst bildeten Amerika und Europa das sogenannte Laurasia, das im Laufe der Jahrmillionen auseinander driftete. Auch in diesem Gebiet gibt es eine natürliche Anhöhe unterhalb des Meeresspiegels, welche durch das Auseinanderdriften der Kontinente erzeugt wird. Dieses Gebiet könnte vielleicht vor dem Abschmelzen der Polkappen über dem Meeresspiegel gelegen haben. Die letzte Eiszeit hatte ihren Höhepunkt vor etwa 21.000 Jahren und ging vor etwa 10.000 Jahren zu Ende. An den Polen maßen die Eisschilde bis zu drei Kilometern! Da so viel Wasser als Eis gebunden war, lag der Meeresspiegel etwa 130 Meter unter dem heutigen Niveau. Allein diese Tatsache ist Grund genug dafür, dass einstig florierende Gebiete der Welt heute unter Wasser liegen könnten. Nicht auszudenken ist ein Tsunami, der bei Erdbeben kilometerweit in das Land reichen kann.

Man sagt der atlantischen Bevölkerung nach, dass sie geistig sehr fortgeschritten war. Vielleicht haben die einstigen Überlebenden ihr uraltes Wissen in etliche Teile der Welt verstreut und speziell in Ägypten und Indien zum Aufblühen der Kulturen gebracht. Warum ist speziell die Kultur Ägyptens und Indiens nicht weiter gewachsen und bis heute so fortschrittlich wie damals? Eine Erklärung dafür könnte sein, dass diesen Kulturen ihre fortschrittlichen Wurzeln abgestorben sind. Der Impuls, der aus einer untergegangen hochentwickelten Kultur wie der atlantischen hat seine Wirkung in der neuen Bevölkerung gezeigt. Auf lange Sicht jedoch sind die weisen Urahnen gestorben und die breite ungebildete „Urbevölkerung“ war nicht in der Lage diese Weisheit zu erhalten oder für die Nachwelt zu bewahren. Vielleicht wäre es für die geistig hochgebildeten „Atlanter“ zu gefährlich gewesen hohes geistiges Wissen einer ungebildeten Bevölkerung Preis zu geben, um daraus resultierende Katastrophen zu vermeiden. Geblieben sind der Nachwelt alte Überlieferungen aus einer Zeit, als die Menschheit geistig fortschrittlicher war den je.

Quelle Foto: pixabay.com