Gesundes oder ungesundes Kokosöl?

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Gesundes oder ungesundes Kokosöl?

In der letzten Zeit häufen sich Meldungen darüber, dass Kokosöl ungesund sei. einige Nachrichtenagenturen berichteten über die ungesunden Folgen des Kokosöls. Doch ist Kokosöl wirklich so ungesund, wie berichtet?

Der Kritikpunkt der Kokosölgegner liegt dabei eindeutig an dem überaus hohen Anteil der gesättigten Fettsäuren. Beim näheren Hinsehen ähneln sich die Meldungen über das krank machende Cholesterin und den hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren in den Onlinemedien.

Doch neben diesen Meldungen darüber, wie ungesund Kokosöl ist, gibt es trotzdem auch Befürworter dieses pflanzlichen Öls.

Für einen Laien wie mich sind diese widersprüchlichen Aussagen beider Seiten einfach frustrierend und verunsichernd. Vielleicht geht es euch auch so. Bei meiner Recherche zum krankmachenden Cholesterin,  bin sich sogar über die Meldung gestoßen, dass Cholesterin vom Körper selber produziert wird, lebenswichtig sein soll und sogar Organe daraus zum Teil bestehen sollen?!

Verfechter des Kokosöls weisen explizit darauf hin, wie wertvoll die Bestandteile des Kokosöls sind. Im Gegensatz der Kokosöl-Kritiker werden genau die selben Fettsäure als positive Faktoren des Kokosöls dargestellt.

Befürworter des Kokosöls gehen teilweise von vorsätzlicher Desinformation aus. Ich denke das Thema ist sehr kontrovers und von beiden Seiten mit Vorsicht zu genießen. An dieser Stelle sollte sich jeder selber Gedanken darüber machen, ob Kokosöl gesund oder ungesund ist, weitreichende Studien einsehen.

Für mich persönlich spielt eine ausgewogene Ernährung eine wichtige Rolle! Ernähre ich mich nicht zu einseitig – von welchem Nahrungsmittel auch immer, so laufe ich  kaum Gefahr, mich an der einen oder anderen Stelle mit einem Inhaltsstoff zu belasten.  Es spielt für mich eine entscheidende Rolle, ob ich Kokosöl löffelweise einnehme, oder es als Ersatz für ein anderes Bratenöl verwende. Löffelweise würde ich selber kein Fett konsumieren. Für Salate ist es für mich ohnehin völlig ungeeignet. Außerdem kann ich Kokosöl nicht nur innerlich, sondern auch äußerlich, zu kosmetischen Zwecken konsumieren. Und ich finde in dieser Hinsicht ist es überaus vielfältig einsetzbar und dankbar. Ob zum Ölziehen, zur Fußpflege- oder als Massageöl – die Einsatzgebiete sind aus meiner Sicht sehr vielfältig.

Kokosöl ist ein Universalpflegemittel, dass sowohl zur Pflege von Haut, Haaren aber auch zur Steigerung unseres Wohlbefindens eingesetzt werden kann.

Wirksam ist Kokosöl als Hautpflege als…..

  • Körperpeeling – dazu das Kokosöl einfach mit Vollrohrzucker oder Kaffeepulver vermischen und beim Duschen anwenden
  • Als Augencreme vor allem über die Nacht gut in die Augenpartie einmassieren. Das Kokosöl bewirkt, dass die Augen abschwellen und die empfindliche Haut mit Feuchtigkeit versorgt wird.
  • als Make-Up Entferner- Kokosöl mit einem Wattebausch wie jeden anderen Make-Up-Entferner benutzen.
  • Kokosöl ist eine hervorragende Gesichts- und Bodycreme. Es es macht die Haut am ganzen Körper geschmeidig
  • vor dem Rasieren als Pre Shave bereitet Kokosöl die Haut auf die Rasur vor.
  • nach dem Rasieren als After Shave auftragen, es beruhig und pflegt die strapazierte Haut
  • bei Altersflecken – Kokosöl hilft die natürliche Pigmentierung wieder herzustellen. Außerdem hat es einen leichten Sonnenschutzfaktor
  • zur Lippenpflege! Fülle dir etwas Kokosöl in einen kleinen verschraubbaren Behälter ab, und du kannst es jederzeit auf die trockenen Lippen auftragen, die samtweich werden.
  • Als Deo – Schmelze vorsichtig etwas Kokosöl im Topf an und füge dem etwas Maisstärke hinzu. Anschließend füllst du das selbst angemischte Deo in einen kleinen Behälter, so kannst du es als Deo benutzen.
  • Bei Insektenstichen. Trage Kokosöl direkt auf den Insektenstich auf – der Stich hört etwas auf zu jucken und heilt besser ab.
  • Kokosöl ist ein hervorragendes Massageöl – mit etwas ätherischem Öl vermischt, wird es zu einem pflegenden Dufterlebnis.
  • bei Dehnungsstreifen kann Kokosöl eine optimale Pflege sein, das es in die Haut eindringt, beruhigt und die Haut entspannt.
  • Natron vermischt kann Kokosöl als Zahnpasta benutzt werden.
  • Kokosöl kann als Aftersun-Lotion die Haut nach dem Sonnenbad pflegen und beruhigen.
  • Mit seinem Lichtschutzfaktor 4 pflegt Kokosöl die Haut mit einem leichten Sonnenschutz.
  • Kokosöl ist ein pflegender Badezusatz, und kann auch mit einigen Tropfen eines ätherischen Öls als Badezusatz verwendet werden.
  • Kokosöl ist eine ideale Fußpflege. Trockene, Schuppige Haut an den Füßen wird wieder zart und weich
  • Kokosöl wird auch zur Pflege von Akne empfohlen, allerdings ist Kokosöl stark komedogen. Das bedeutet, dass es die Poren von fettiger Haut noch zusätzlich verstopfen kann. Als Gesichtsmaske kann Kokosöl aufgetragen werden, allerdings sollte es nach einer Einwirkzeit von etwa15 Minuten wieder abgewaschen werden.

Kokosöl  pflegt nicht nur die Haut, auch die Haar werden mit Kokosöl rundum versorgt.

  • Als Haarmaske kann Kokosöl vor dem Haarewaschen in die Länge und in die Spitzen einmassiert werden. – Am besten über Nacht einwirken lassen.
  • Bei beschädigtem Haar wirkt Kokosöl mit etwas Honig vermischt als  hochwertige Haarkur
  • In die Kopfhaut einmassiert wirkt Kokosöl mit etwas Zitronensaft effektiv gegen  Schuppen.
  • Wer unter schütterem Haar leidet, kann die Kopfhaut durch das Einmassieren von Kokosöl mit Nährstoffen versorgen.
  • Mit AloeVera Saft vermischt stärkt Kokosöl das Haarwachstum
  • Kokosöl kann auch als Haargel eingesetzt werden. Dazu die Haare vorsichtig mit etwas Kokosöl in Form bringen.
  • Mit einem Eigelb vermischt macht Kokosöl kaputte Haare wieder glänzend und weich

Wichtig bei der Anwendung von Kokosöl im Haar ist, dass es nach der Anwendung mit Shampoo einshampooniert werden muss, bevor es mit Wasser angefeuchtet wird, ansonsten löst es sich schwer wieder aus dem Haar heraus!
Kokosöl ist ein absoluter Allrounder.

Hinweis:
Die Inhalte basieren auf eigenen Erfahrungen und Kenntnissen und spiegeln die eigene Meinungen wider – vielmehr sollen sie zum Nachdenken anregen und dazu animieren, sich selber tief reichend zu informieren. Es wird keine Haftung für die Vollständigkeit und Korrektheit übernommen. Bei dargestellten Szenarien handelt es sich um Schätzungen und nicht um stichhaltige Tatsachen.