Erste Beikost
Viele Mütter sind sich nicht sicher wann mit der ersten Beikost begonnen werden soll und was gefüttert werden soll. Fragen über Fragen.... mir ging es da genauso. Hier ein kurzes Resumee meiner Erkenntnisse: Generell ist es ratsam bis zum 6. Lebensmontat zu warten, da vorher die Verdauung einfach nicht so weit entwickelt ist um die Nähstoffe zu verwerten. Vorher ist die Verdauung einfach mit dem Essen überfordert. Wenn das Baby bereits ein bis zwei Wochen vor dem Erreichen des 6. Lebensmonates größeren Hunger signalisiert ist es auch nicht schlimm mit der Beikost zu beginnen. Überfordern Sie Ihr Baby aber nicht schon ab dem 4. Montat mit Beikost. Die Hersteller von Babynahrung achten öfters ob die Kasse klingelt und nicht auf die Gesundheit des Babys. Achten Sie bitte nicht auf die Altersvorgaben auf den Etiketten. Ab dem 4. Montat Essen beizufüttern ist viel zu früh! Ihr Baby profitiert davon keines wegs. Was füttere ich als erstes? Am besten eigenen sich leicht verdauliche unbeschwerliche Gemüsesorten. Dazu zählen Karotten, Zucchini, Kürbis und Pastinake. Karotten können leichte Verstopfungen hervorrufen. Daher achten Sie genau auf den Stuhlgang des Babys. Oft fängt man mit der Mittagsmahlzeit an, es ist prinzipiell egal welche Tageszeit Sie für sich wählen. Im Normalfall ist die Abendmahlzeit die nächste zu ersetzende Mahlzeit. Probieren Sie es einfach aus. Die fertigen Breigläschen bieten Ihnen eine Vielzahl an Kostvarianten an. Füttern Sie anfangs vor allem Brei mit nur einer Zutat und steigern Sie folgendermaßen. Je Woche eine neue Zutat, je Monat eine neue Mahlzeit (Früh, mittags, abends). Die Fertige Breikost ist jedoch bei weitem nicht so nährstoffreich wie frisch zubereitete Breie. Kochen Sie doch Ihrem kleinen Liebling was vor und frieren es anschließend portionsweise ein. Sie werden keinen Zeitverlust merken -und schonen dabei noch die Umwelt, da Sie keinen Müllberg an Gläschen produzieren. Den Geldbeutel schohnen Sie obendrein auch noch!