Babyausstattung vom Feinsten

Auf werdende Eltern kommen hohe Kosten zu. Nicht nur die langfristigen Ausgaben für die Ernährung und Ausstattung des Nachwuchses, sondern vor allem die anfänglich sogenannte Grundausstattung reißt jungen Eltern oft ein tiefes Loch in die Kasse. Wie und was man dabei sparen kann, ist nicht immer so einfach zu entscheiden, denn niemand will sich schließlich bei der Begrüßung des neuen Erdenbürgers lumpen lassen.

Markenbewusstsein schon bei den Kleinsten

Weil das geflügelte Wort "Wir wollen nur das Beste für unser Baby" bei Neu-Eltern oft wörtlich zu nehmen ist, schlagen die Hersteller von Babykleidung, Babyartikeln und Babyzubehör daraus auch gerne hemmungslos Profit. Erst bei näherem Hinsehen oder im Nachhinein wird klar: Eine Vielzahl der angebotenen Produkte ist komplett überflüssig und vieles nur bedingt notwendig. Und der einem Kleinwagen im Preis ähnelnde Kinderwagen hält sehr wahrscheinlich nur genauso gut wie der der Nachbarn, die ihrerseits den Kinderwagen preiswert erworben haben. Der höhere Preis steht im Marktsegment Babybedarf nicht für höhere Qualität, sondern nur für einen bekannteren Namen und einen damit begründeten guten Ruf, den auch die Eltern verlieren zu glauben, wenn sie ihren Lieblingen nicht nur Designerschmücke bescheren. Dabei kann man hier viel Geld sparen. Nicht immer ist das teuerste auch das Beste und vor allem sollte man sich bei fachkundigen Menschen, erfahrenen Eltern und Freunden oder Bekannten informieren, was man überhaupt vorab anschaffen sollte. Besser ist es sowieso bei vielen Dingen erst einmal nichts auf Vorrat zu kaufen, denn vieles bekommt man auch geschenkt, kann es von anderen übernehmen und so das Geld für etwas Sinnvolleres aufsparen.

Und nach den ersten Wochen?

Gerade bei der Grundausstattung wird den jungen Eltern versucht zu vermitteln: "Viel hilft viel". Mit Paketangeboten mit 10 Paar Socken, Bodys und Stramplern locken die Hersteller und ignorieren dabei die Tatsachen, dass in den 3-4 Wochen, in denen das Neugeborene in die süßen babyblauen oder rosafarbenen Sachen passt, noch nicht einmal so viele Tage wie Klamotten im Schrank vorkommen. Denn gerade die Kleinsten beeilen sich mit dem Wachsen sehr und wechseln oft über Nacht ihre Kleidergröße. Bei Kleidung ist daher auch gerade der Gebrauchtmarkt eine wunderbare Alternative zum Neukauf. Denn in ein paar Wochen Tragzeit bekommen die Sachen so gut wie keine Gebrauchsspuren und der Preis hat sich trotzdem oft mehr als halbiert. Auf Babyflohmärkten, in Kleinanzeigen und entsprechenden Second-Hand Geschäften wird man ganz sicher fündig. Sparen Sie ihr Geld für später, zur Not können Sie es schon jetzt für den Führerschein Ihres Sprösslings anlegen.