Allergien vermeiden - aber wie?

Die Gesundheit des Babys zu erhalten ist das Ziel aller Eltern. Häufig sind junge Eltern aber verunsichert, wie viel sie tun müssen, um ihr Kind vor Krankheitserregern und Bakterien zu schützen oder ob sie nicht vielleicht durch zu viel Vorsicht sogar Schaden anrichten können. Besonders bei Allergien scheiden sich hier die Geister.

Klinische Bedingungen können kontraproduktiv sein

Die Verbraucherschutzzentrale erklärte kürzlich Desinfektionsmittel für überflüssig bis sogar gefährlich. Denn Bakterien machen nicht nur krank, sie können auch wesentlich dazu beitragen, uns gesund zu erhalten. Vernichtet man nun jeden Keim und Erreger, ohne Rücksicht auf Gut oder Böse, so richtet man vielleicht mehr Schaden als Nutzen an. Zu beachten ist bei den Kleinsten der Kleinen im Hinblick auf Unverträglichkeiten und Allergien vor allem die familiäre Vorgeschichte. Bestehen Allergien, etwa gegen Hausstaub, kann es durchaus sinnvoll sein, Allergikerbettdecken und Kopfkissen anzuschaffen und regelmäßig Teppiche und Polstermöbel zu reinigen, damit eine Allergie gar nicht erst entsteht. Dazu sollte man möglichst hochwertige Filtertüten wie die Vorwerk Filtertüten für den Staubsauger benutzen, billige Exemplare sind häufig nicht dicht und beim Saugen wird viel Staub aufgewirbelt. Zum Staubwischen sollte man immer einen feuchten Lappen oder ein elektrostatisches Tuch nutzen, um den Staub einzufangen und nicht zu verteilen. Und sollte Baby doch mal niesen, besteht kein Grund, um in Panik zu verfallen. Das kleine Immunsystem bildet sich erst und ein wenig kämpfen müssen die Kleinen immer, egal ob mit Allergien vorbelastet oder nicht. Und selbst wenn man es schafft, sein Zuhause so gut wie staubfrei zu halten: Spätestens, wenn ein Kind seine ersten Freunde besucht, an öffentlichen Orten ist oder einen Kindergarten besucht, wird es mit Dreck und auch Staub in Berührung kommen. In den frühen Lebensmonaten und -jahren kann es sich noch ein Rüstzeug dafür zulegen, eine Übersensibilität wird ihm eher schaden als nützen.

Nahrungsmittelallergien frühzeitig erkennen

Ein weiteres wichtiges Feld sind Nahrungsmittelallergien bei Babys und Kleinkindern. In den ersten Lebensmonaten bekommen die meisten Babys Muttermilch oder Ersatzmilch. Erst mit der Beikost fangen dann meist die Probleme an. Eltern können präventiv Ausschläge und allergische Reaktionen vermeiden, wenn sie langsam in die Beikost einsteigen. Immer nur ein neues Nahrungsmittel zugleich zu geben, hilft im Falle des Falles, den "Übeltäter" identifizieren zu können. Auch hier sollte man bei familiären Vorbelastungen und starken Lebensmittelallergien besondere Vorsicht walten lassen. Ist eine Laktoseunverträglichkeit bekannt, kann es empfehlenswert sein, die Gabe von Milchprodukten zu meiden und schon bei der Ersatzmilch auf laktosefreie Produkte zurückzugreifen.